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Environment

Umweltschutz

Das Thema Umweltschutz betrifft uns alle. Weltweit bilden sich Gruppen, die verbliebenen Lebensraum vor Zerstörung schützen und bereits zerstörten revitalisieren wollen, um das ökologische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Nicht immer treffen sie auf offene Ohren, und selbst manche kleine Ziele sind nur äußerst mühsam zu erreichen. Auch in Griechenland machen sich immer mehr Menschen Gedanken und sind bereit, ihr Verhalten zu ändern.
Wurden früher unberührte Landstriche zersiedelt und durch Hotelkomplexe „zubetoniert“, trifft man nun immer häufiger auf Hoteliers und Architekten, die beim Bau von neuen Anlagen den Umweltgedanken mit einbeziehen. Die geplante Trassenführung neuer Straßen wird heiß diskutiert, ebenso wie die Vergabe neuer Industriestandorte. Glücklicherweise blieben die griechischen Inseln und der größte Teil des Festlandes bis heute von Industrieansiedlungen verschont.
Obwohl die allgemeine Wirtschaftslage Griechenlands den Einsatz großer Summen für den Umweltschutz nicht immer im gewünschten Maße zulässt, ist auch hier eine Umorientierung erkennbar. Naturschutzgebiete entstehen. Spezielle Verordnungen werden erlassen. Schon in den Schulen soll die Grundlage für ein neues Umweltbewusstsein gelegt werden:

  •     Umweltverschmutzung ist nicht nur in der Theorie ein Thema in den Schulen - ganze Schulklassen ziehen los und reinigen Wälder und Strände von Schutt und Müll.
  •     Alle großen Städte sind mittlerweile mit speziellen Containern ausgerüstet, so dass der Müll getrennt werden kann, in den letzten Jahren werden auch Dörfer in dieses Projekt einbezogen.
  •     Seit 1986 werden nur noch Hotels subventioniert, die über eine Kläranlage verfügen.
  •     Immer mehr Hotels verwenden umweltschonende Putz- und Waschmittel, die Gäste können den Handtuchwechsel dort selbst steuern.
  •     Ein großes Programm zur Aufforstung verbrannter Wälder läuft seit 1994. Bisher pflanzten Tausende Griechen ein Bäumchen und halfen so, große Flächen auf Rhodos, Samos, in Kavála wieder zu begrünen. Weitere Projekte dieser Art  werden folgen.

 

Es liegt an uns allen, durch unser Verhalten die Umwelt zu schützen.

Danke für Ihre Mithilfe!


Flora und Fauna

Gemessen an seiner Fläche ist Griechenland mit mehr als 6000 Arten eines der pflanzenreichsten Länder der Erde - etwa 10% der weltweit bekannten Pflanzenarten wachsen hier. Im Frühjahr erwacht die Landschaft zu neuem Leben: üppig blühen Levkojen, Oleander, Veilchen, Narzissen, Iris, Primeln. Man findet Alpenveilchen, Anemonen, Margeriten, und der Mohn taucht ganze Wiesen in ein unvergleichliches Rot.
Leuchtende Bougainvillea und Hibiskus findet man allerorten - sie stammen ursprünglich aus Südamerika. Auch Agaven, Feigenkaktus, Palmen, Akazien und Mimosenbäume wurden erst in den letzten Jahrhunderten in Griechenland angesiedelt. Die ersten Zitronen- und Orangen­bäume brachte Alexander der Große von seinen Feldzügen aus Asien mit ins Land.
In den fruchtbaren Niederungen und Küstenregionen wachsen Mischwälder aus Eichen, Platanen, Aleppokiefern, Johannisbrotbäumen. In größeren Höhen und auf den kahleren Böden der niederen Regionen findet man Trockenmacchia (z. B. Wacholder, Thymian, Erika, Disteln), die Schafen und Ziegen als magere Weide dient. Der Mischwald in den Gebirgen Nord- und Mittelgriechenlands setzt sich aus Kastanien, Buchen, Ahorn und Platanen zusammen. Nadelwälder erstrecken sich bis in ca. 1700 Meter Höhe, die Aleppokiefer wächst bis in ca. 2000 Meter Höhe. Falls es die verkarsteten Felsen zulassen, kann man in höheren Regionen noch karge alpine Matten vorfinden.
Die ausgedehnten Wälder Griechenlands fielen im Altertum größtenteils den Äxten der Schiffsbauer zum Opfer oder wurden gerodet, um landwirtschaftliche Nutzfläche zu gewinnen; auch die Macchia ist durch fortgesetzte Überweidung weitgehend zerstört. So ist auf manchen Inseln die Landschaft nun mehr durch Kahlheit und Kargheit als durch südliche Üppigkeit zu charakterisieren.
Ein Baum jedoch steht für Griechenland schlechthin: "Eli·", der Olivenbaum. Wie eine Legende erzählt, machte ihn die Göttin Athene ihrer Stadt (Athen) zum Geschenk. Oliven­zweige gelten seit alter Zeit als Symbol des Friedens und der Versöhnung.
Die Kultivierung des Olivenbaums erfordert viel Geduld, trägt er doch frühestens nach 10 Jahren Früchte - und selbst dann nur jedes zweite Jahr. So wurde Olivenöl seit frühester Zeit als kostbarer Schatz gehandelt. Es war Zahlungsmittel und galt als so wertvoll, dass es sogar als Preis bei sportlichen Wettkämpfen vergeben wurde. Öllampen wurden zu jeder Zeit sorgsam gehütet. Heute kann sich jeder Olivenöl leisten; es ist nach wie vor für die Bereitung von Speisen hoch geschätzt. Das Olivenöl Kretas gilt seit einer Untersuchung amerikanischer Gesundheitsforscher als Krebs vorbeugendes Mittel; es wird als besonders rein eingestuft. Seifen aus Olivenöl eignen sich besonders zur sanften Hautreinigung.
Wer sich für Würz- und Heilkräuter interessiert: In Griechenland findet man zum Beispiel Kamille (Chamomíli), Majoran (Mandzurána), Salbei (Faskúmilo), Thymian (Timári), Rosmarin (Dendrolíwano), Oregano (Rígani) oder Lorbeer (Dáfni). Getrocknete Kräuter sind ein beliebtes Mitbringsel.

Ein Wort zur Fauna:

Durch die Abholzung der Wälder und Waldbrände - vor allem auf griechischen Inseln - wurde der Lebensraum vieler Tiere zerstört. In den Gebirgen Nordgriechenlands lebt teilweise noch Rot- und Schwarzwild, in letzter Zeit werden auch Bären da und dort wieder heimisch. Auf Kreta findet man noch die wilde Bezoarziege (Capra aegagrus) eine der "Urmütter" der heutigen Hausziege. Groß ist der Bestand an Kaninchen, und zahllose Vogelarten machen auf ihrem Zug in den Süden Rast in Griechenland. Auch Eidechsen, Schlangen und die griechische Landschild­kröte sind in großer Vielfalt anzutreffen.
Übrigens: Die Gefahr, beim Wandern in Griechenland von einer Schlange gebissen zu werden, ist nicht sehr groß. Schlangen sind scheue Tiere. Sie nehmen die Erschütterung des Bodens wahr und flüchten, bevor man sie erreicht hat. Bester Schutz vor unliebsamen Überraschungen: festes Schuhwerk und Aufmerk­samkeit - an unübersichtlichen Stellen mehrmals aufstampfen oder die Stelle mit einem Stock abtasten. Die giftigste Schlange Griechenlands, die Sandviper (Vipera ammodytes), trägt ein Horn an der Schnauzenspitze und eine markante, dunkle Zickzackzeichnung auf dem Rücken. Sie kommt bis in 2000 m Höhe vor und bevorzugt verfallene Gemäuer und Geröllhalden (mit und ohne Gestrüpp). Über 2000 Metern lebt die ebenfalls giftige, aber harmlosere Kreuzotter. Völlig ungefährlich ist die Leopardnatter (Elaphe situla), die sich bevorzugt in Strauchwerk und niedrigem Gebüsch aufhält. Ihre auffallende Zeichnung - dunkelrot, schwarz umrandete Flecken auf lehmfarbenem bis rötlichgrauem Grund - macht sie zu einer der schönsten Schlangen Europas. Der fußlose Scheltopusik (Ophisaurus apodus) wird manchmal mit einer Schlange ver­wechselt, die Echse gehört jedoch zur Familie der Schleichen. Zwei winzige Hinterbeinstummelchen erinnern daran, dass die Vorfahren des Scheltopusik Gliedmaßen hatten. Er wird bis zu eineinhalb Meter lang und liebt Steinfelder und Dornendickichte. Neben den im ganzen Mittelmeer heimischen Fischen fängt man an den Küsten Griechen­lands Tintenfische (Oktopus), Muscheln, Hummer und Langusten; sehr bekannt sind auch die griechischen Naturschwämme.
Auch in Griechenland laufen mittlerweile Bemühungen, Flora und Fauna zu schützen: Im Nestos-Delta, 30 km östlich von Kavala, befindet sich eines der fünf wichtigsten Feucht­biotope Europas. Hier brüten mehr als 270 Vogelarten - viele davon vom Aussterben bedroht. Die griechische Regierung versucht zusammen mit Gemeinden, Institutionen und der Stiftung Europäisches Kulturerbe, den Fortbestand der bedrohten Tierarten zu sichern. Das Dynamitfischen ist mittlerweile verboten und wird mit hohen Strafen geahndet. In einem Meerespark nahe der Insel Alonissos wurde ein Schutzraum für die seltenen Robben geschaffen. Im Nationalpark Samaria im Westen Kretas leben viele seltene Vögel wie z. B. Steinadler, oder die vom Aussterben bedrohten Bart- oder Lämmergeier. Die Brutplätze der unechten Karettschildkröte (z.B. auf Zakynthos) stehen unter Natur­schutz, zum Schutz der von der Ausrottung bedrohten Mönchsrobbe wurde ein vom WWF finanziertes Projekt auf den Inseln Kefaloniá, Ithaka und Lefkas gestartet.

Bitte unterstützen Sie die Bemühungen der Naturschützer, indem Sie Tiere nicht in ihrem natürlichen Lebensraum stören oder in die Grotten der Robben tauchen und sie dadurch aus ihren letzten Schlupfwinkeln vertreiben.

Danke!